| |||||||||||||||||||||
Sacred Songs of Sorrow
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
BEST CD OF THE YEAR 2000
International Record Review |
|||
|
"A fascinating, emotionally
satisfying and rewarding release" -
BBC Music Magazine |
|||
|
|
|||
Im späten sechzehnten und frühen siebzehnten Jahrhundert erhielten eine Reihe englischer Musiker Posten auf dem Kontinent—vor allem in Deutschland und den Niederlanden—wo sie einen bedeutenden Einfluß auf ihre neue Umgebung ausübten. Da zu dieser Zeit die Gambe in England stark im Aufkommen war, ist es kaum überraschend, daß sich unter den musikalischen Auswanderern sechs Gamben-Virtuosen befanden: William Brade, Thomas Simpson, Walter Rowe, Daniel Norcombe, Henry Butler und William Young. Die Fähigkeit dieser Gambenspieler, atemberaubende Divisionen zu improvisieren, stieß auf tiefe Bewunderung; ferner veröffentlichten Brade und Simpson in Deutschland Consorttänze für Gamben oder Geigen und trugen damit zur Förderung des allgemeinen Interesses an der Consortmusik für die Gambe bei. Da überdies das Consort für tiefe Instrumente bei den Deutschen einen natürlichen Anklang fand, wurden Gruppen mit mehreren Baßgamben bald sehr beliebt. Bereits 1623 veröffentlichte Heinrich Schütz seine Historia der Auferstehung ... Jesu Christi, in der vier Baßgamben den Evangelisten begleiten. In dem Vorwort erklärt Schütz, daß ‘es will aber von nöthen seyn, daß die vier Violen, mit der Person des Evangelisten sehr fleißig practicirt werden, folgender massen: Der Evangelist nimpt seine Partei für sich und recitiret dieselbe ohne einigen tact, wie es ihm bequem deuchet hinweg, helt auch nicht lenger auff einer Sylben, als man sonsten in gemeinen langsamen und verstendlichen Reden zu thun pfleget. So dürfen die Violen auch auff keinen tact, sondern nur auff die Wort ... achtung geben ... Es mag auch eine Viola unter den hauffen passegiren, wie im falsobordon gebreuchlichen ist und ein guten effect gibt.’
In der lutherischen Musik wurde die Gambe insbesondere mit der Nachahmung des Lamento in Verbindung gebracht. Dies findet seinen Ursprung in den Begleitungen der Streicher von Lamenti der italienischen Oper—ein Genre, das seit Monteverdis zweiter Oper Arianna große Mode geworden war. Severo Bonini behauptete, daß jeder musikalische Haushalt in Italien eine Kopie von Ariannas Lamento besäße, da es fleißig als ein bedeutendes Nebengenre des neuen italienischen Rezitativstils studiert würde. (Das Opern-Lamento wiederum fand seinen Ursprung in der griechischen Tragödie—vor allem in den Werken des Euripides.) Der Schritt vom italienischen Opern-Lamento hin zum geistigen deutschen Klagegesang ist leicht nachzuvollziehen: Mfeverdi selbst übertrug seine säkularen Techniken auf seine Kirchenmusik und veröffentlichte 1641 das contrafactum Pianto della Madonna sopra il Lamento d’Arianna als Teil seiner Selva Morale e Spirituale. Schließlich befindet sich eine Kopie dieses geistigen Lamentos in den Händen von Matthias Weckmann (circa 1619-74), einem Komponisten, der in enger Verbindung mit dem Lamento und der Passionsmusik der lutherischen Kirche steht.
Johann Erasmus Kindermann wurde von Printz als ‘ein zu seiner Zeit sehr berühmter Nürnbergischer Componist und Musicus’ bezeichnet (Historische Beschreibung, 1690). Außerdem war er als Schüler von Johann Staden und Lehrer von Schwemmer und Wecker, die ihrerseits Krieger und Pachelbel unterrichteten, ein bedeutendes Verbindungsglied in der Musikkultur der Stadt. Wie viele Musiker in Nürnberg studierte er in Italien—wahrscheinlich in Venedig—wo er sicher in Kontakt mit Monteverdi und Cavalli kam; später veröffentlichte er neben seinen eigenen Werken Musik von Carissimi, Frescobaldi und Merula. ‘Dum tot carminibus’ ist ein buntbewegtes Experiment ‘in stylo recitativo’ aus den Trauer-Gesängen (1647) mit wiederholten Noten und unvorbereiteten Dissonanzen; hier wurde das Werk für vier Gamben im Stil von Schütz arrangiert1. Kindermann veröffentlichte außerdem eine Vielfalt an Instrumentalmusik. Die Symphonia ist eines von 126 Stücken aus Deliciae studiosorum (1640-43) für drei bis fünf Streich- oder Blasinstrumente. Die bemerkenswerte Drifache Fuga super Christ lag in Todesbanden, Christus der selig macht und Da Jesus an dem Creuze stund findet sich in seiner Harmonia Organica von 1645; diese Sammlung enthält einige der frühesten Beispiele der Verwendung des obligatorischen Pedals in Deutschland und ist auch eines der frühesten deutschen Musikwerke, das für den Druck gestochen wurde. David Schedlich stammt aus Böhmen, trat jedoch 1631 nach seiner Verehelichung mit einer Tochter Johann Stadlers mitten in das Nürnberger Musikleben ein. Als Organist verfaßte er eine Vielfalt von Trauermusiken; Herzen- und Trostspruch ist typisch in seiner Verwendung der Imitation.
Der in Belgien geborene Joseph-Hector Fiocco, dessen Vater aus Venedig in die spanischen Niederlande übersiedelte, arbeitete in Brüssel und Antwerpen und ist der einzige katholische Komponist auf dieser CD. Er stand stark unter dem Einfluß von François Couperin, dessen Ornamentierung er in seinen Pièces de claveçin von 1730 verwendete. Seine neun leçons de ténèbres sind besonders bemerkenswert und folgen einer französischen Musiktradition für die Karwoche. Das Lamentatio Primo du Jeudi Saint beginnt mit einer kurzen, aber ergreifenden instrumentalen Einleitung mit der typisch französischen Textur paralleler Terzen der Gamben, belebt von italienisch beeinflußten verminderten Septimen. Aufgrund eines Mißverständnisses der hebräischen Lesetechnik von rechts nach links, beziehen sich die Anfangsbuchstaben—Teth, Jod und Caph—auf die Passagen, die ihnen vorausgehen.
Christian Geist war ein deutscher Komponist und Organist, der in Skandinavien lebte. Fast alle seine überlieferten Kompositionen stammen aus den Jahren 1675 bis 1685, in denen er als Organist am schwedischen Hof tätig war. Er arbeitete unter Düben, der eine gefeierte Sammlung zeitgenössischer Musik zusammenstellte (die wichtigste Quelle für die Musik von Buxtehude). In Es war aber an der Stätte vertonte Geist die Schilderung des heiligen Johannes von Christi Begräbnis. Dieser Schilderung folgen acht strophische Verse, die das Evangelium kommentieren; die pulsierenden Achtelnoten in der Einleitung der Gambe sind eine typisch deutsche Figuration zur Nachahmung des Lamento. De funere ad vitam verwendet eine virtuose Obbligato-Violine, die den Text lebhaft untermalt.
Johann Christoph Bach war das bedeutendste Mitglied der Familie Bach vor Johann Sebastian. Er wurde 1665 als Organist und Cembalist an den Hof in Eisenach berufen, wo Pachelbel kurze Zeit Kapellmeister war. Sein Vetter Johann Ambrosius (Vater von Johann Sebastian) arbeitete ebenfalls in Eisenach, und es ist anzunehmen, daß Johann Sebastian zum ersten Mal die Orgel von Johann Christoph spielen hörte. C. P. E. Bach erinnerte sich daran, daß ‘der obengenannte Johann Christoph sich insbesondere durch die Erfindung schöner Ideen und die Bedeutungsgabe von Worten auszeichnete. Sowohl auf der Orgel als auch auf dem Klavier spielte er niemals in weniger als fünf echten Stimmen’2.
Johannes Fischer und Johann Michael Nicolai hatten beide Verbindungen mit Stuttgart. Fischer studierte dort mit Capricornus, bevor er—ab 1665—fünf Jahre in Paris als Kopist von Lully verbrachte. 1673 kehrte er für kurze Zeit nach Stuttgart zurück und ließ sich später in Augsburg nieder, wo er 1679 seinen Trost-Klang mit dem Lamento in E-Dur veröffentlichte, und war anschließend in Lettland, Polen, Dänemark und Norddeutschland tätig3. Nicolai war von 1655 bis zu seinem Tod Instrumentalist im Stuttgarter Hoforchester. Er veröffentlichte eine Reihe von Instrumentalwerken, einschließlich 24 Capriccios für vier Baßgamben im Jahr 1675. Das in der Durham Cathedral Library erhaltene Manuskript Sonata a tre viol da gamba hatte der Pfründner und Gambenspieler Falle bei einem seiner Besuche des Kontinents um 1690 erworben, als er Kaplan von William III war. Die Sonate ist von italienischen und französischen Einflüssen geprägt und endet mit einer hypnotischen Ciaconi.
Lucy Robinson, 1999
1 Arrangements dieser Art, die Schütz in seinem Vorwort zur Historia der ... Auferstehung (s.oben) als falsobordono bezeichnet, basieren auf der Musizier-Praxis des 16. Jahrhunderts und spiegelt die aufkommende General-bass-Praxis wieder.
2 Ach, dass ich Wassers g’nug hätte wird verschiedenen Komponisten zugeschrieben. C.Ph.E.Bachs Nekrolog (1790) schreibt das Stück Johann Christoph zu, aber in der Düben-Sammlung der Uppsala Universität wird Johann Christophs Vater, Heinrich Bach, als Komponist genannt.
3 Dieses Begräbnisstück von Fischer wurde anläßlich des Todes von Anna Katharina Egger, der Frau des reichen Augsburger Gönners Raymund Egger, geschrieben.
Fußnoten von Kah-Ming Ng
Übersetzt von Susanne Heinrich
[1] Dum tot carminibus
Dum tot carminibus te lugent undique cives,
atque ferunt moesta tristia metra manu:
Solus ego laeta repeto pia gaudia mente,
atque tuam sortem laudo, proboque novam,
dum vere vivis rutili novus incola coeli,
despicis et misero quicquid in orbe viget:
Cumque piis animis choreas nunc ducis ovantes,
laetaque perpetuae tempora pacis agis.
Gaudia tanta igitur
quid moesto carmine plangam?
Aeternum cum te mors properata facit.
Während Menschen in allen Landen dich mit so vielen Liedern beweinen,
und traurige Verse in ihren leidvollen Händen tragen,
suche ich allein erneut fromme Freuden mit fröhlichem Sinn,
und ich preise Dein Schicksal, und lobe Deinen neuen Stand,
während Du, in der Tat, als neuer Bewohner im strahlenden Himmels lebst,
auch Du verachtest, was immer in dieser elenden Welt gedeiht;
und führst nun Festtänze mit den frommen Seelen an
und bringst freudige Zeiten immerwährenden Friedens.
Sollte ich daher solche große Freuden mit einem Trauerlied beklagen?
Ein schneller Tod bringt Ewigkeit mit dir.
[3] Lamentatio prima
Cogitavit Dominus dissipare murum filiae Sion: tetendit funiculum suum, et non averit manum suam a
perditione: luxitque antemurale, et murus pariter dissipatus est.
Teth. Defixae sunt in terra portae ejus: perdidit, et contrivit vectes ejus: regem ejus et principes ejus in
gentibus: non est lex, et prophetae ejus non invenerunt visionem a Domino.
Jod. Sederunt in terra, conticuerunt senes filiae Sion: consperserunt cinere capita sua, accincti sunt ciliciis, abjecerunt in terram capita sua virgines Jerusalem.
Caph. Defecerunt prae lacrimis oculi mei, conturbata sunt viscera mea: effusum est in terra jecur meum super contrione filiae populi mei, cum deficeret parvulus et lactens in plateis oppidi. Jerusalem, convertere ad Dominum, Deum tuum.
Der Herr gedachte zu vernichten die Mauer der Tochter Zion; er hat die Meßschnur über die Mauern gezogen und seine Hand nicht abgewendet, bis er sie vertilgte. Er ließ Mauer und Wall trauern und miteinander fallen.
Teth. Ihre Tore sind tief in die Erde gesunken; er hat ihre Riegel zerbrochen und zunichte gemacht. Ihr König und ihre Fürsten sind unter den Heiden, wo sie das Gesetz nicht üben können, und ihre Propheten haben keine Gesichte vom Herrn.
Jod. Die Ältesten der Tochter Zion sitzen auf der Erde und sind still, sie werfen Staub auf ihre Häupter und haben den Sack
angezogen. Die Jungfrauen von Jerusalem senken ihre Köpfe zur Erde.
Caph. Ich habe mir fast die Augen ausgeweint, mein Leib tut mir weh, mein Herz ist auf die Erde ausgeschüttet über dem Jammer der Tochter meines
Volks, weil die Säuglinge und Unmündigen auf den Gassen in der Stadt
verschmachten.
Jerusalem, wende Dich zu Gott Deinem Herrn.
[5] Herr Jesu Christ
Herr Jesu Christ, mein Trost und Freud,
ich wart auf dich zu jeder Zeit.
Komm wenn du willst, ich bin bereit,
führ mich zur ewigen Seligkeit.
[7] Es war aber an der Stätte
Da nahmen sie den Leichnam Jesu, der abgenommen war, und wikkelten ihn in ein rein Leinwand und bunden ihn mit reinen Tüchern, und mit Specereien wie die Juden pflegen zu
begraben.
Es war aber an der Stätte, da er gekreuziget ward, ein Garten, und in dem Garten ein neu Grab, das war Josephs, welcher er hatte lassen hauen in einen
Felsen, in welches niemand geleget war.
Daselbst hin legten sie Jesum um des Rüsttags willen der Juden, daß der Sabbath anbrach und das Grab nahe war und wältzeten einen großen Stein für die Tür des Grabes und gingen
davon.
1. O Traurigkeit! O Herzeleid! Ist das nicht zu beklagen? Gott des Vaters einig Kind wird ins Grab
getragen.
2. O große Not! Gott selbst liegt tot. Am Kreuz ist er gestorben, hat dadurch das Himmelreich uns aus Lieb
erworben.
3. O Menschenkind! Nur deine Sünd hat dieses angerichtet, wie du durch die Missetat warest ganz
vernichtet.
4. Dein Bräutigam, das Gotteslamm, liegt hier mit Blut beflossen, welches er ganz mildiglich hat für dich
vergossen.
5. O süßer Mund! O Glaubensgrund! Wie bist du so zerschlagen. Alles, was auf Erden
ist, muß dich ja beklagen.
6. O lieblich Bild, schön, zart und mild, du Söhnlein der Jungfrauen. Niemand kann dein heißes Blute sonder Reu
anschauen.
7. Hochselig ist zu jeder Frist, der dieses recht bedenket, wie der Herr der Herrlichkeit wird ins Grab
gesenket.
8. O Jesu du mein Hilf und Ruh. Ich bitte dich mit Tränen: Hilf, daß ich mich bis ins Grab möge nach dir
sehnen.
[9] Ach, daß ich Wassers g’nug hätte
Ach, daß ich Wassers g’nug hätte in meinem Haupte und meine Augen Tränenquellen wären, daß ich Tag und Nacht beweinen könnte meine Sünde!
Meine Sünde gehen über mein Haupt, wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer
worden, darum weine ich so und meine beiden Augen fließen mit Wasser.
Meines Seufzens ist viel, und mein Herz ist betrübet, denn der Herr hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines grimmigen
Zorns.
[11] De funere ad vitam
Alleluia.
De funere ad vitam, de morte ad triumphum exurgis, resurgis, dulcissime Jesu,
En caro mortalis fit panis vitalis.
Mors ipsa frumenti dat vitam edenti.
Alleluia.
Resurgis, dulcissime Jesu.
De funere ad vitam, de morte ad triumphum, de monumento in sacramentum surgis.
Exulta, laetare.
Triumpha praeclare.
De tumulo surge, consurge, resurge.
Tam caro mortalis dat vitam edenti. Mors dura frumenti fit panis vitalis.
Alleluia.
Halleluja.
Vom Begräbnis zum Leben, vom Tod zum Triumph stehst Du auf, stehst Du wieder auf, süßester Jesus.
Siehe, sterbliches Fleisch wird zum Brot des Lebens.
Der wahrhaftige Tod des Korns schenkt Leben
dem, der es ißt.
Halleluja.
Du stehst wieder auf, süßester Jesus. Vom Begräbnis zum Leben, vom Tod zum Triumph,
vom Grab zum Sakrament stehst du auf.
Jubele, frohlocke,
triumphiere über alle Maßen.
Stehe auf, stehe wieder auf vom Grab.
So gibt sterbliches Fleisch Leben dem, der es ißt,
Der bittere Tod des Korns erzeugt das Brot des Lebens.
Halleluja.
| Title Page Programme Notes Commentaire Kommentar Reviews Credits Charivari Agréable |
||
| Release date: | 17th April 2000 | |
| Order code: | SIGCD018 | |
| Barcode: | 635212001820 | |
![]() |
||
|
|
||
| 1 | Johann Erasmus Kindermann: ‘Dum tot carminibus’ from Trauer-Gesänge, 1647, ‘In stylo recitativo’ | [2:26] |
| 2 | Johann Erasmus Kindermann: ‘Grablied Symphonia’ | [2:44] |
| 3 | Joseph-Hector Fiocco: ‘Lamentatio Prima du Jeudi Saint’ | [12:52] |
| 4 | J. E. Kindermann: ‘Symphonia’ from Deliciae Studiosorum, III/10, 1643 | [1:31] |
| 5 | David Schedlich: ‘Herzen- und Trostspruch: Herr Jesu Christ’ | [2:33] |
| 6 | J. E. Kindermann: ‘Symphonia’ (seconda volta) | [1:32] |
| 7 | Christian Geist: ‘Es war aber an der Stätte, da er gekreuziget ward: O Traurigkeit, O Herzeleid’ | [11:55] |
| 8 | J. E. Kindermann: ‘Drifache Fuga super Christ lag in Todesbanden, Christus, der selig macht und Da Jesus an dem Creuze stund’ | [1:35] |
| 9 | Johann Christoph Bach: ‘Ach, daß ich Wassers g’nug hätte’ | [6:47] |
| 10 | Johann Fischer: ‘Trost-Klang: Lamento’ | [4:08] |
| 11 | C. Geist: ‘De funere ad vitam: Alleluia’ | [8:34] |
| 12 | Johann Michael Nicolai: ‘Sonata a tre viol da gamba’; Adagio - Allegro - Adagio - Allegro - Adagio, Aria, Courante, Giga, Sarabanda - [Variatio] | [9:31] |
| 13 | - Ciaconi | [5:31] |
| Total running time: | [72:18] | |
|
|
[images/index.htm] | 25 May 2009 |